Notaufnahme - der Podcast von Ärzte ohne Grenzen

Notaufnahme - der Podcast von Ärzte ohne Grenzen

Nothilfe zum Anhören

Was Chirurgie im Krisengebiet bewirkt

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Wie soll eine Chirurgin bloß arbeiten, wenn nach einem Erdbeben in der Wand des OPs ein riesiges Loch klafft? Wie die Sicherheit der Patient*innen garantieren und die Wunden sauber halten? Auf solche Situationen war Inga Osmers nicht vorbereitet, als sie zum ersten Mal für Ärzte ohne Grenzen als Chirurgin arbeitete. Die schwierigen Bedingungen zum Beispiel nach dem heftigen Erdbeben in Haiti im Jahr 2010 ließen Inga Osmers kurz an der Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit zweifeln. Doch dann merkte sie: Was sie und ihr Team da taten, das rettete Leben, trotz aller Schwierigkeiten.

In der heutigen Folge von „Notaufnahme“ sprechen wir mit Inga über ihre Arbeit als Chirurgin im Einsatz aber auch als Leiterin der „Berlin Medical Unit“ – einer medizinischen Fachabteilung von Ärzte ohne Grenzen, die Hilfsprojekte auf der ganzen Welt berät und sich für die Verbesserung der Ausbildung von Chirurg*innen einsetzt. So sorgt Inga Osmers heute dafür, dass Chirurg*innen besser vorbereitet sind, als es damals bei ihr der Fall war – und dass ihre Kolleg*innen aus den Einsatzländern ebenfalls mehr Chancen auf Weiterbildung bekommen.

Die weltweite Nothilfe von Ärzte ohne Grenzen ist nur möglich durch private Spenden. Wir freuen uns, wenn Sie uns unterstützen: www.msf.de/spenden.

Für Fragen, Kritik oder Themenwünschen für kommende Folgen schreiben Sie uns gern unter redaktion@aerzte-ohne-grenzen.de.

Dieser Podcast wurde im Auftrag von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit der Viertausendhertz GmbH produziert. Redaktion und Projektleitung: Malte Mühle und Yvonne Beckers. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin.

Covid-19 im Konfliktgebiet

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Patricia Neugebauer reiste nach Afghanistan, als die meisten anderen Menschen sich in ihre Wohnungen zurückzogen, um der ersten Corona-Welle zu entgehen. In Afghanistan half die Anästhesistin beim Aufbau einer Covid-19-Station. Anderthalb Jahre später machte sie sich erneut auf den Weg in einen Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen, dieses Mal in den Jemen.

In dieser Folge spricht Patricia darüber, wie mulmig es sich anfühlte, sich mitten in der größten Unsicherheit zu Beginn der Pandemie auf den Weg zu machen. Mit unseren Hosts Christian und Anna diskutiert sie, welchen Stellenwert Covid-19 im Leben der Menschen hat, wenn um sie herum ein bewaffneter Konflikt tobt. Und sie berichtet davon, wie sich unsere Möglichkeiten zur Behandlung in den Projekten im Laufe der letzten zwei Jahre verändert haben.

Wenn Sie dafür sorgen möchten, dass Ärzte ohne Grenzen auch in Zukunft weltweit Menschen in Notsituationen wie der Covid-19-Pandemie oder bewaffneten Konflikten kostenlose medizinische Hilfe anbieten kann, dann können Sie uns durch eine Spende unterstützen: www.msf.de/spenden

Genauere Angaben zu den im Podcast genannten Zahlen:
Laut dem Coronavirus Resource Center der Johns Hopkins University gab es im Jemen am 27.01.2022 seit Beginn der Pandemie 10.821 bestätigte Fälle von Covid-19, 2.003 Menschen starben an oder mit Covid-19.

Eine genaue Zahl der Ärzt*innen pro 10.000 Einwohner*innen im Jemen ist schwieriger zu ermitteln. Die WHO berichtete in ihren „World Health Statistics 2015“ für den Zeitraum von 2007-2013 ein Verhältnis von 2,0 Ärzt*innen zu 10.000 Einwohner*innen im Jemen, in den „World Health Statistics 2020“ ist für den Zeitraum von 2010-2018 von 5,3 Ärzt*innen pro 10.000 Einwohner*innen die Rede. Aktueller Zahlen liegen uns nicht vor.

So erreichen Sie uns:
Für Fragen, Kritik oder Themenwünschen für kommende Folgen schreiben Sie uns gern unter redaktion@aerzte-ohne-grenzen.de. Dieser Podcast wurde im Auftrag von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit der Viertausendhertz GmbH produziert. Redaktion und Projektleitung: Malte Mühle und Yvonne Beckers. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin.

Wenn die Welt wackelt – Erdbeben und Gewalt in Haiti

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Alles wackelt: Die Erde, die Stromversorgung, die soziale Ordnung. Haiti erlebte in den vergangenen Jahren viele Krisen – das Jahr 2021 war jedoch besonders turbulent und prägend. Die Versorgung mit essenziellen Gütern und damit auch mit medizinischer Hilfe wird immer schwieriger. Während ihres Einsatzes in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince erlebte unsere Kommunikationsexpertin Christina Böhrer hautnah, wie diese Notlagen das Leben in Haiti bestimmen.

In dieser Folge berichtet sie, wie das Leben sich durch die jüngsten Erdbeben und die allgegenwärtige Gewalt auf den Straßen verändert hat und wie Ärzte ohne Grenzen versucht, trotz allem die lebensrettende Hilfe aufrecht zu erhalten. Sie erzählt, wie sie selbst und besonders ihre haitianischen Kolleg*innen mit den belastenden Situationen vor Ort umgehen, wie große Herausforderungen großen Teamgeist zutage bringen, und wie sie mit einer Filmcrew die Projekte von Ärzte ohne Grenzen begleitete.

Aus Christinas Reise mit der Filmcrew ist eine Dokumentation entstanden, die am 29. Januar 2022 um 17:25 auf ARTE gezeigt wird. Nach der Ausstrahlung finden Sie den Film im Internet unter https://www.arte.tv/de/videos/030273-845-A/arte-reportage/

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Wir bleiben da – Afghanistan nach dem Regierungswechsel

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Eine einzige Klinik für 1,5 Millionen Menschen: „Das Krankenhaus, das wir hier betreiben, ist das einzige richtige Provinzkrankenhaus für 1,5 Millionen Menschen, die hier leben“, sagt Maria Fix. Sie ist leitende Krankenpflegerin bei Ärzte ohne Grenzen und arbeitet seit der Machtübernahme in Afghanistan dort in unserem Krankenhaus in Laschkar Gah. Seit die Taliban im August 2021 die Macht übernommen und das Islamische Emirat in Afghanistan ausgerufen haben, mussten viele Krankenhäuser ihre Pforten schließen. Wir leisten weiterhin medizinische Hilfe für die Bevölkerung.

Maria Fix berichtet in dieser Folge von der Situation in Afghanistan und über unsere humanitäre Hilfe vor Ort. Sie ist in der Provinz Helmand im Süden Afghanistans für die Pflege auf zehn Stationen verantwortlich. Mit 600 bis 800 Patient*innen täglich und durchschnittlich 60 bis 80 Geburten pro Tag sind Maria und ihr Team ausgelastet. Wenn Sie dafür sorgen möchten, dass Ärzte ohne Grenzen auch in Zukunft weltweit Menschen in Not kostenlose medizinische Hilfe anbieten kann, dann können Sie uns durch eine Spende unterstützen: www.msf.de/spenden

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Wo bleibt die Solidarität? Impfstoffe für den globalen Süden

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„Nur knapp 3 Prozent der Menschen in den ärmsten Ländern sind schon geimpft.“ Während in Deutschland und anderen Ländern Europas durchschnittlich mehr als 50 Prozent der Bevölkerung geimpft sind, bleibt der Impfstoff gegen Covid-19 im globalen Süden Mangelware. An Impfkampagnen ist dort häufig noch nicht zu denken. Gleichzeitig ist in Ländern wie Syrien die pandemische Lage katastrophal. Es fehlt am Nötigsten.

Lara Dovifat, Expertin für den Zugang zu Medikamenten und Impfstoffen bei Ärzte ohne Grenzen, berichtet in der aktuellen Folge von „Notaufnahme“ darüber, woran Initiativen zur gerechten Impfstoffverteilung wie COVAX und TRIPS Waiver bisher scheiterten und was die Folgen davon für die Menschen in unseren Projektländern sind. Welche Pflicht Pharmakonzerne und politische Entscheidungsträger*innen im Sinne einer internationalen Solidarität haben und wie komplexe Verträge den Zugang zu Impfstoffen versperren, erklärt sie ausführlich.

Innovationsstandort mit Blockade-Haltung: Deutschland als Sitz des Pharmakonzerns Biontech nimmt für Lara Dovifat eine besondere Rolle in der Pandemie ein. Die fehlende Bereitschaft für Technologietransfer hat Auswirkungen weit über die Pandemie hinaus. Der Zugang zu lebensrettenden Medizinprodukten bleibt begrenzt - mit fatalen Folgen für andere Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder Malaria.

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Dieser Podcast wurde im Auftrag von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit der Viertausendhertz GmbH produziert. Redaktion und Projektleitung: Malte Mühle und Yvonne Beckers. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin.

Als Frau Merkel anrief - 50 Jahre Ärzte ohne Grenzen (Teil 2)

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„Herzlichen Glückwunsch“, raunt eine tiefe Stimme am Telefon. Als Ulrike von Pilar, Gründungspräsidenten von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland, fragt was los ist, antwortet der Unbekannte am anderen Ende: „Na Sie wissen schon“. Was los war: Médecins Sans Frontières – also Ärzte ohne Grenzen - hatte den Friedensnobelpreis gewonnen. Ein geheimnisvoller Anrufer verriet es Ulrike von Pilar verstohlen am Telefon, kurz vor der offiziellen Verkündigung im Jahr 1999. Bis heute weiß sie nicht, wer ihr den geheimen Hinweis gegeben hat. Eine halbe Stunde später war das Büro voller Journalist*innen. „Das war, was Pressearbeit angeht, sicher der verrückteste Tag in meinem Leben“, erinnert sich von Pilar.

Solche und viele weitere Geschichte aus der zweiten Hälfte der 50-jährigen Geschichte von Ärzte ohne Grenzen erzählt Ulrike von Pilar in dieser Folge. Als langjährige Mitarbeiterin der Organisation hat sie etliche Stationen hautnah miterlebt. In dieser Folge von „Notaufnahme“ gewährt sie nun spannende Einblicke in die komplexen Überlegungen, die humanitäre Helfer*innen immer wieder anstellen müssen: ob es um Vereinnahmung durch die Politik im Kosovo geht, um Angriffe auf Krankenhäuser in Afghanistan oder um die Behandlung von HIV in Malawi. Sie erzählt von Lehrstücken mit deutschen Bundesministern und einer Kanzlerin, der Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit und von Hoffnungen für die Zukunft.

Bereits in der Folge „Die Initialzündung - 50 Jahre Ärzte ohne Grenzen (Teil 1)“ haben wir anlässlich unseres Jubiläums gemeinsam mit Ulrike von Pilar auf die Geschichte von Médecins Sans Frontières zurückgeblickt. In dieser neuen Folge widmen wir uns nun der Zeit von der Verleihung des Friedensnobelpreises im Jahr 1999 bis heute.

Korrektur: Ca. bei Minute 12:30 dieser Folge bezeichnet Ulrike von Pilar Ibrahim Rugova als „albanischen Chef“, Rugova war jedoch Kosovo-Albaner.

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Die Initialzündung - 50 Jahre Ärzte ohne Grenzen (Teil 1)

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Es sollte alles ganz schnell gehen: Als 13 Ärzte und Journalisten in Paris im Dezember 1971 „Médecins Sans Frontières“ (Ärzte ohne Grenzen) gründeten, hatten sie noch keinen konkreten Plan, wie sie die hehren Ziele ihrer eigenen Charta in die Realität umsetzen könnten. In den folgenden 50 Jahren zeigte sich immer wieder: Medizinische humanitäre Hilfe zu leisten und dabei auf die Missstände in den Einsatzländern aufmerksam zu machen, sollte ein Herausforderung für Jahrzehnte werden. Inzwischen beschäftigt dieser Auftrag weltweit ständig mehr als 45.000 Mitarbeitende.

Anlässlich unseres Jubiläums wollen wir auf die Geschichte und Entwicklung der Organisation Médecins Sans Frontières und ihrer deutschen Sektion Ärzte ohne Grenzen zurückblicken. Dazu sprechen wir mit Ulrike von Pilar, Gründungspräsidentin von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland und ehemalige Geschäftsführerin. In ihren mehr als 30 Jahren in der humanitären Hilfe hat sie einen großen Teil der Geschichte von Ärzte ohne Grenzen selbst miterlebt und einiges zu erzählen. Unter anderem sprechen wir mit ihr über die übereilte Gründung der Organisation, über die Gefahr der politischen Vereinnahmung und darüber, wieso bei Ärzte ohne Grenzen schon immer viel gestritten und doch an einem Strang gezogen wird.

Die medizinischen Behandlungsrichtlinien, von denen Moderator Christian Katzer in der Folge erzählt, sind online frei verfügbar unter: https://medicalguidelines.msf.org/viewport/MG/en/guidelines-16681097.html

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Medizin im Sandsturm - Madagaskar in der Ernährungskrise

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Der Sand ist überall: auf den Feldern, auf den Straßen. Abholzung und fehlender Regen haben ganze Landstriche im Süden Madagaskars versanden lassen. Die schwerste Dürre seit Jahrzehnten hat die Ernten zerstört, Tausende Menschen sind von Mangel- und Unterernährung betroffen. In dieser Situation hilft Ärzte ohne Grenzen in den ländlichen Regionen in Madagaskar und reist in Dörfer zu den Menschen, die dringend medizinische Hilfe – und vor allem Essen und sauberes Wasser benötigen.

Dr. Amy Neumann-Volmer hat in Madagaskar mit unserem mobilen Team gearbeitet. In dieser Folge von „Notaufnahme“ berichtet sie von ihren Erfahrungen im Einsatz, von Sandstürmen und Menschen, die verzweifelt für Regen beten – und auch davon, wie ihre Dorfgemeinschaft im bayerischen Amtzell ihr den Rücken stärkte, als sie in Madagaskar an Covid-19 erkrankte.

Amy Neumann-Volmer ist Hausärztin in Amtzell im Allgäu und Vorstandsvorsitzende von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland. Sie war bereits zehn Mal im Einsatz, in Ländern wie der Zentralafrikanischen Republik, Somalia und Syrien.

Diese Folge von „Notaufnahme“ haben wir bereits Ende Mai 2021 aufgenommen – die genannten Zahlen reflektieren daher nicht notwendigerweise die aktuelle Situation in Madagaskar. Aktuelle Informationen zur Lage im Land finden Sie in unserer Pressemitteilung zum Thema vom 09. Juli 2021: https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/presse/madagaskar-ernaehrungskrise-projekt-erweiterung

Weitere Informationen zu unserer Arbeit in Madagaskar finden Sie auf unserer Website unter www.aerzte-ohne-grenzen.de/madagaskar.

Wenn Sie unsere Seenotrettung und die weltweite medizinische Nothilfe von Ärzte ohne Grenzen unterstützen möchten, können Sie hier spenden: www.msf.de/spenden
Wenn Sie dem Beispiel von Amys Dorf im Allgäu folgend einen Spendenlauf oder eine andere Spendenaktion für Ärzte ohne Grenzen organisieren möchten, finden Sie alle wichtigen Informationen hier: https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/sich-engagieren/spendenlauf
https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/sich-engagieren/spendenaktion/online

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Dieser Podcast wurde im Auftrag von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit der Viertausendhertz GmbH produziert. Redaktion und Projektleitung: Malte Mühle und Yvonne Beckers. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Annette Dörrfuß, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin.

Rettung auf hoher See

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Eine der tödlichsten Fluchtrouten weltweit ist immer noch das Mittelmeer. Allein seit 2015 sind mindestens 30.000 Menschen dort ertrunken – bei ihrem Versuch, vor Gewalt, Unsicherheit und Verfolgung in ihren Heimatländern zu fliehen. Doch die EU-Regierungen nehmen ihre völkerrechtliche Verantwortung nicht wahr und legen ihren Fokus auf den Schutz der Grenzen. Rettungen von in Seenot geratenen Menschen werden fast ausschließlich von privaten Hilfsorganisationen geleistet. Mit dem Schiff „Geo Barents“ konnten wir unseren Rettungseinsatz nach längerer Unterbrechung nun wieder aufnehmen.

In dieser Folge sprechen wir mit Stefanie Hofstetter, der Leiterin des medizinischen Teams an Bord des Rettungsschiffes. Sie berichtet von den minutiösen Vorbereitungen auf die Rettungseinsätze, von den Umständen, die die Pandemie auf der „Geo Barents“ mit sich bringt und von dem Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein.

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Zurück in die Bewegung – Physiotherapie im Krisengebiet

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Raus aus dem Krankenbett, auch wenn man gerade erst operiert wurde? Das fühlt sich für viele Patient*innen erst einmal falsch an. Doch oft ist es unglaublich wichtig, schnell nach einem Eingriff wieder in die Bewegung zu kommen. Das gilt auch für die Projekte von Ärzte ohne Grenzen. Physiotherapeut*innen wie Birgit Schönharting helfen unseren Patient*innen in aller Welt, ihre Bewegungsfreiheit zurückzuerlangen und wieder besser am Leben teilhaben zu können.

Mit nur wenigen Mitteln – wie zum Beispiel ein paar Unterarmstützen, Gummibändern für Dehnübungen und einem Hindernis-Parkour aus alten Autoreifen – können Physiotherapeut*innen auch in Ländern mit knappen Ressourcen viel erreichen. Trotzdem ist Physiotherapie in den Projekten von Ärzte ohne Grenzen noch eine ziemliche Seltenheit. Warum das so ist und was wir verbessern können, diskutieren in dieser Folge Podcasterin Anna Dushime und Christian Katzer, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland, mit Physiotherapeutin Birgit Schönharting.

Birgit Schönharting war bereits mehrfach mit Ärzte ohne Grenzen im Einsatz, unter anderem in Papua-Neuguinea, Jordanien, Äthiopien und zuletzt an der Grenze zwischen dem Sudan und dem Südsudan. Wenn sie nicht gerade mit uns unterwegs ist, arbeitet Birgit in einer Physiotherapiepraxis im hessischen Taunusstein.
In unserem Podcast erzählt sie unter anderem die Geschichte eines Jungen, den sie nach einem Schlangenbiss behandelte, um ihn wieder zum Laufen zu bringen. Fotos von der Behandlung finden Sie auf unserer Website unter www.aerzte-ohne-grenzen.de/notaufnahme-folge-13

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Über diesen Podcast

Mangelernährung, Ebola, Naturkatastrophen – das klingt weit weg. Für Ärzte ohne Grenzen ist es Alltag. Die Nothilfeorganisation leistet medizinische Hilfe, wo sie am meisten gebraucht wird. Dieser Podcast gibt den Mitarbeitenden das Wort, die mit Ärzte ohne Grenzen im Einsatz sind. Was erleben sie unterwegs? Wie läuft ihre Arbeit ab, wenn manchmal weder Röntgengerät noch Stromgenerator vorhanden sind? Und warum machen sie sich immer wieder auf in die Krisengebiete dieser Welt? Mehr über diesen Podcast und Fotos aus den Einsatzgebieten finden Sie unter: http://www.msf.de/podcast. Die weltweite Nothilfe von Ärzte ohne Grenzen ist nur möglich durch private Spenden. Wir freuen uns, wenn Sie uns unterstützen: www.aerzte-ohne-grenzen.de/spenden. Dieser Podcast wurde im Auftrag von Ärzte ohne Grenzen e.V. produziert. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin.

von und mit Ärzte ohne Grenzen e. V.

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