Kein sicherer Ort. Im Teufelskreis von Libyen
Shownotes
Content Note: In dieser Folge geht es um Gewalt, Folter und sexualisierte Gewalt.
„Eine Patientin kam direkt nach der Vergewaltigung zu uns in die Klinik – mit zerrissener Kleidung und völlig aufgelöst“, erzählt die Psychotherapeutin Regina Rückel über ihren Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen in Libyen.
Regina berichtet in dieser Live-Folge von einem Alltag, in dem Gewalt für viele Menschen allgegenwärtig ist — auf der Flucht, in Haft, im Alltag in Libyen und selbst beim Versuch, das Land über das Mittelmeer wieder zu verlassen. Besonders Frauen sind extremer Schutzlosigkeit und sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Mit den Co-Moderator*innen Anna Dushime und Christian Katzer spricht sie darüber, was psychologische Hilfe in einem Umfeld bedeutet, in dem es kaum sichere Orte gibt.
Außerdem hören wir Testimonies von Betroffenen, gelesen von der Schauspielerin Banafshe Hourmazdi. Diese Erfahrungsberichte machen deutlich, wie systematisch Gewalt gegen Geflüchtete und Migrant*innen in Libyen ist — und warum Ärzte ohne Grenzen seit Jahren fordert, dass Libyen kein Ort sein darf, an den Menschen zurückgebracht werden.
Diese Folge wurde live beim Reeperbahnfestival in Hamburg aufgenommen. Parallel war unsere Ausstellung „Humans ins Transit“ dort zu sehen: 400 Gesichter und Stimmen von Menschen, mit denen Mitarbeitende von Ärzte ohne Grenzen in Libyen gesprochen haben. Ihr könnt die Ausstellung auch online besuchen.
In dieser Episode erfährst du …
… warum sich Menschen in Libyen schon mitten in der Nacht vor den Einrichtungen von Ärzte ohne Grenzen anstellen.
… wie psychologische Unterstützung in einem Umfeld aussieht, in dem Sicherheit praktisch nicht existiert.
… warum Frauen auf der Flucht in Libyen besonders schutzlos sind und häufig sexualisierte Gewalt erleben.
… welche Rolle Gruppenangebote für Überlebende von Gewalt spielen können.
JETZT SPENDEN – Damit wir Menschen in unseren Projekten weltweit Zugang zu medizinischer Versorgung ermöglichen können.
LINKS:
Anmeldung zum Live-Podcast am 30.09.2026 im silent green in Berlin
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Organisation Live-Event: Annika Fiegehenn und Fabian Steinecke. Sprecherin: Banafshe Hourmazdi. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
Transkript anzeigen
00:00:02: Und dann hat eine Frau begonnen, ihre Geschichte zu teilen, wo es eben auch in einer sexuellen Gewaltaufwahrung ging.
00:00:07: Weil alle Frauen waren sehr erfasst und haben dann auch begonnen zu weinen weil sie alle eliche Geschichten haben das irgendwie schön dabei so ein Gruppenangebot ist dass die Schamdinger dort also bei.
00:00:20: diese Brauen erzählen sich manchmal auch dass ihnen selbst Schuld haben oder dass sie sich dafür schämen lassen.
00:00:26: ja und das heißt wenn die denn gemeinsam aber darüber sprechen können sie verbinden und
00:00:42: das ist zumindest diese Last ein bisschen weniger.
00:01:02: Jetzt steht auch direkt schon der nächste Livestream an, deshalb möchte ich euch gerne persönlich einladen live dabei zu sein.
00:01:08: Und zwar am dreißigsten September in Berlin im Silent Green!
00:01:12: Da sprechen Anna und ich mit meiner Kollegin Theresa Bertolt über ihren Einsatz beim Ebola-Ausbruch.
00:01:18: Sie erklärt uns unter anderem, wie schnell ein Ebola-Behandlungszentrum aufgebaut werden kann und wie wichtig es ist das Vertrauen der lokalen Community zu gewinnen.
00:01:26: Anmelden könnt ihr euch auf msf.de.
00:01:29: schrägstrich Veranstaltungen.
00:01:30: wir verlinken das Event auch an den Shownotes.
00:01:37: Und herzlich willkommen zu dieser Folge der Notaufnahme!
00:01:41: Hallo Liebes Publikum hier auf dem Ringpapern Festival in Hamburg.
00:01:45: Diese Feude ist besonders, nicht nur weil sie leise ist.
00:01:48: Sondern weil die hier mit euch auf St.
00:01:50: Pauli sind – das finde ich schon mal sehr gut, wollte ich schon nochmal sagen -, da haben wir das ja heute hier auf der Bühne
00:01:56: im Imperialtheater
00:01:57: sein dürfen.
00:01:58: und ein herzliches Willkommen natürlich auch an unsere lieben Höhrenenden zu Hause!
00:02:02: Mein Name ist Anandu Schieh, ich bin Podcasterin und Journalistin.
00:02:07: Mein Name war Augusta Kassler, ich habe eine Geschäftsführer von Erzimpfen und freue mich sehr, dass wir heute sprechen.
00:02:11: Heute geht es um Libyen.
00:02:13: Dort existieren die Rechte von Mekantinnen und Geflicherten de facto nicht, und bereits die Einreise – etwa ohne Wiese – stellt eine Straftat dar.
00:02:23: Ausgehend von dieser Schutzlosigkeit garen viele Menschen in einem Teufelskreis aus höhlköniger Inhaftierung Gewalt folter Menschenhandel.
00:02:32: Das ist mit schweren traumatischen Erfahrungen verbunden.
00:02:35: was das bedeutet und wie Ärzte ohne Grenzen die Menschen auch psychologisch unterstützen kann darüber wollen wir Heute Abend in dieser Folge streichen.
00:02:43: Unsere heutige Gästin ist die Psychotherapeutin Regina Röckelz, sie hat Ende des Jahrzehntausend-Vierundzwanzig und Anfang des Jahrzausend-Zwanzig mehrere Monate in Libyen für Ärzte ohne Grenzen gearbeitet.
00:02:54: Herzlich willkommen Regina!
00:02:55: Willkommen Brina!
00:02:56: Schön, nein ich freu mich jetzt allein... Ganz wichtig ist uns auch, Schimpf am betroffenen Menschen selbst zu hören.
00:03:03: Dafür haben Mitarbeiterinnen von Ärzten ohne Grenzen Interviews mit Schutzsuchenden gefühlt und mit ihnen über ihre Erfahrungen in die Libyen gesprochen.
00:03:09: Einige dieser Augenzeugen berichten wird uns heute die Schauspielerin Banasche Humarisky fortran.
00:03:15: Sie war in vielen Filmen- und Fernsehprojektionen zu sehen und
00:03:18: vielleicht
00:03:19: habt ihr sie auch letztes Jahr im Kino gesehen.
00:03:21: Das spielt sie in den Filmen, Klammnessin und Keint hier so wild mit.
00:03:25: Herzlich Willkommen liebe Banasche!
00:03:26: Und ein herzliches Sack Geschirr bis heute Abend dabei.
00:03:29: Hallo Vielleicht noch ein kurzer aber ganz wichtiger Hinweis zu diesen Testimonys und auch zu unserem heutigen Thema insgesamt.
00:03:41: Es wird um Gewalt gehen, um sexualisierte Gewalt.
00:03:44: das kam für viele ein sehr belastendes Thema sein.
00:03:47: Bitte passt gut auf euch auch, wenn ihr diese Folge hört!
00:03:50: Das möchte ich hier immer ganz expensiv vorab sagen, denn bei unserem heutigen Thema tun sich immer wieder menschliche Abkühle auf.
00:03:56: Das ist stellenweise wirklich schwer auszuhalten.
00:03:59: für mich aber die Menschen, die dieser Baum mit uns geteilt haben sind diese Dinge nochmal passiert und sie passieren auch weiterhin vielen anderen täglich immer wieder aus Neue.
00:04:07: Deshalb ist es uns wichtig darüber zu schwächen und darauf aufmerksam zu machen was die Menschen durchmachen.
00:04:15: Wenn du an deinem typischen Arbeitstag zurückdenkst, was kommt dir gleich wieder in den Sinn?
00:04:20: Also der eine typische Situation aus dem Frühmorgens, wenn wir dort einkamen.
00:04:24: Wir hatten so eine Art Klinik quasi genietet, das waren ja Räumlichkeiten.
00:04:29: Das war eine ganz große Schlange schon von Menschen dort also davor gar.
00:04:35: Die teils irgendwie schon um vier Uhr morgens dort sich hingesetzt und gewartet hatten und wir kamen so um neun halb zehn Einfach weil es ihnen so wichtig war, dass sie in Arzt, wo meistens im Arzt oder auch im Sozialarbeiter, bei dem man die einzige Versorgung dort in diesem Ort.
00:04:57: Ja also bevor wir vielleicht inhaltlich tiefer
00:05:00: in einen Arbeitseintag
00:05:01: einsteigen, habe ich noch eine Frage mich interessiert das Erzone-Grenzen insgesamt in Libyen macht?
00:05:06: Vielleicht kannst du uns zum kurzen Überblick-Round und Schacke gegen Christian.
00:05:10: Klar, also jetzt haben wir erstmals Doki zweitausend Helfen nie gearbeitet.
00:05:15: Wir haben Projekte in Israta, Tripoli und Sovaranach da wo überarbeitet Pantastoregina sehen vor allem um medizinische Versorgung von Geflüchteten und Migrantinnen die sonst kaum oder gar keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben Und wir boten aber parallel dazu auch jahrelang spezialisierte Angebote für Patienten, die an tuberkulose Litzen.
00:05:38: Also sprichst
00:05:38: du da bewusst in der Vergangenheit?
00:05:40: Leider ja und nein so ein bisschen, weil im März, im Jahr twenty-fünfundzwanzig wurde das Aussetzen unserer Projekte durch den liebischen Gehörden angerornet.
00:05:49: es ging von jetzt auf leichtes gab deine Repressionsmittel und damit gehörten innerhalb von sehr guter Zeit mehrere Nespriungsorganisationen insgesamt neun durchzugt und dann auch gefordert die Arbeit einzustellen.
00:06:05: Wir rüsten ihn natürlich nachkommen, wir können immer nur arbeiten und dann die akzeptiert sind.
00:06:08: Und wenn die Akzeptanz nicht da ist, geht es nicht haben aber natürlich weiter verhandelt weil der Bedarf den der ja also Regine Lurskart ne Seite Mensch stelle sich früher viel an damit sie ab um Neuem handelt werden können.
00:06:19: Also etwa falls er der Bedarf weiter da ist haben wir weiterverhandelt, haben versucht herauszufinden was in der Grund war für diese Anbautenung Grünes Licht, einfach weil wir in der Erlaubnis bekommen weiterzuarbeiten.
00:06:34: Wir haben weiter mitarbeitende Vorort- und Panikprojekte jetzt langsam
00:06:37: gedacht.
00:06:38: Für Gina was mich interessieren würde?
00:06:39: Wir waren denn die Menschen, die sich da so taktätlich in diese Schlangen gestellt haben.
00:06:43: Die sind insgesamt natürlich verflüchtete Menschen ummerkante aus
00:06:47: den
00:06:47: umliegenden Ländern mehr oder weniger zu dieser Zeit am meisten Menschen aus dem Sudan, denen ist Burger Hicks aber durchaus auch aus Gittria, Niger, auch Kongo Alles Menschen, die halt von Korsi weiter unten kommen und dann entweder nach Hibien kommen um dort zu arbeiten oder eigentlich nur das als Durchgangs-Groa benutzen.
00:07:09: Und wir waren speziell in Suara.
00:07:11: Das ist Korsina Stadt, die so zwischen Tripoli und Tunisia, also der Grenze zu Tunisien liegt an der Westküste und von dort aus überkehren auch viele Leute das Meer.
00:07:21: Ungleichzeitig ist Suara noch eine Stadt in Libyen, die noch ein bisschen sicherer gilt Weil durchaus es auch andere Städte gibt, nur so viele Medizia und sind sich darauf wieder gegenseitig beschissen dass das noch gefährlicher ist.
00:07:35: Gleichzeitig muss man sagen, dass diejenigen für alle nicht wie wir erinnern oder auch nicht euer Alkopea in Attraction einen da kein sicherer Wort ist.
00:07:44: Genau, d.h.
00:07:45: viele haben dort gewartet dann die Überfahrt zu machen und wurden aber natürlich häufig auf der Küstenwache aufgegriffen und wieder zurückgebracht um eine Internierungslager gebracht oder ob die Bote sind gekänt hat.
00:08:00: Es gab tatsächlich auch Leichen an diesem Stand.
00:08:06: Genau, wir haben vor allen Dingen medizinische Unterstützung eingeboten und psychologische aber auch im sozialer weiterbischen in dem wir Deckungen und Essen gegeben haben und vor allem die Verbindung zu die UNHTA waren die es nur in Trikotika.
00:08:24: Dazu kommen wir später noch bei jeder Transport.
00:08:27: Das ist natürlich für Menschen, die illegal sind und uns eng verstecken gefährlich was wir machen mussten weil es eben so viele waren dass sie wirklich auch reagieren mussten.
00:08:34: also entscheiden okay wäre jetzt erst mal ganz richtig und wer kann vielleicht ein bisschen warten?
00:08:42: Es ist bestimmt sehr belastende Erfahrung aber kannst du uns einen tieferen Einweg geben?
00:08:48: das die Patientinnen durchgemacht haben geht vor allem um alle Arten von Gewalt.
00:08:55: Also Gewalt schon auf der Route nach Ligien, teilweise sowas wie Kittnerinnen und Geld erpressen aber natürlich auch für sexualisierte Gewalt gerade auch bei Frauen.
00:09:07: Gleichzeitig sind die ja auch was im Land geflüchtet weil es dort häufig geweint gab also auch schon dort und dann aber wirklich in Libyen eben in diesen Internierungslager werden Leute gefoltert genau teils auch wenn sie auf die Boote warten findet Folter und Druckstatt und sexuelle Gewalt.
00:09:24: Und dann gibt es eben auch Menschenhandel, teils dann zu privates Klagen in den Haushalten.
00:09:30: Da hinten ist eben Gewalt auf See.
00:09:32: also wenn die Leute besuchen das Land so verlassen Das ist nicht so dass jemand das einmal erlebt sondern wirklich sehr viele solche Erfahrungen sind.
00:09:43: Das ist halt dingeschuldet, das ist kein Rechteid ne?
00:09:45: Also selbst wenn dir irgendwas in jedem passiert kannst du nichts machen.
00:09:49: Ja, das war wahrscheinlich auch so ein recht freier Raum im Lime.
00:09:53: Also da sind ja echt schreckliche Zustände von denen der Bericht ist.
00:09:56: Neben medizinisch humanitärer Versorgung geht es Ärzte ohne Grenzen ja oft darum Zeugnis abzulegen und über die Situation von Patientinnen zu berichten und auch Missstände aufreksam zu machen.
00:10:06: Welche Rolle schielte das für die Arbeit der Organisation insgesamt in den
00:10:10: Lehrern?
00:10:11: Na letztendlich ist es so dass wir von jetzt am Grenzen her übergass was wir vor Ort erleben, was Patienten uns erzählen dass wir davon berichten, ja das ist ein Teil von dem sehen das halt unsere Arbeit an.
00:10:22: Das werden nicht nur vor Ort wie du es selber gesagt hast Menschen versorgen und in Übungen geht's v.a.
00:10:28: darum diesen Teufelskreik aufzuzeigen, dass die Menschen halt verschleppt werden, dass sie gefeuert wären, dass sich Gefängnisse kommen, dass es dann auch Versuche gibt ob Boote zu kommen oder sie auch Boote gepusht werden, ja die Leute.
00:10:40: Und dann halt die unsicher sind und dann zuteilbar der sogenannten üblichen Küstenmacher ab wieder gerettet werden oder zurück und dann zurückpust werden, wieder zurück in Gefängnisse, in halbschadlich- oder private Gefängnisse.
00:10:53: Und dieser Kreisaufdruck war immer wieder anfängt und das haben wir halt dokumentiert ja und über Jahre wirklich viele berichtet verwerfentlich und auch die Politiker nennen immer wieder gesprochen um auf diese desaströse Lage aufmerksam zu machen.
00:11:08: Wir wollen halt dafür sorgen dass Menschen, die wir behandeln, die bei uns Patientinnen sind.
00:11:15: Dass sie sichtbar werden und denen ihre Geschichten sichtbaue werden damit es auch begreiblicher wird der für Menschen wie zum Beispiel ja die Podcast heute eine, die heute hier sitzen das anschaulicher wird um nachvollziehbarer als so ne Schlagzeile in Nachrichten.
00:11:28: Und das machen wir im gesagten ganz vielen Projekten haben aber gemerkt dass besser ist die Erfahrung die wir, die Menschen uns im Lübigen mitgeben oder auf den Rettungsschöpfen.
00:11:39: Dass wir da ein bisschen mehr mitwachen wollen, deswegen hatten wir uns ein ganz spezielles Projekt dazu ausgedacht.
00:11:43: Kannst du uns etwas mehr zur Präft
00:11:45: erzählen?
00:11:46: Also wir haben ja mehr als zehn Jahre Lübing gearbeitet und wirklich über tausend Erfahrungsberichte... Es gab von Menschen, die einfach oft vor waren darüber zu sprechen.
00:11:56: Was sie erlebt haben, dass da jemand zuhört und aufkommt, wir auch gar nicht viel mehr anbieten.
00:11:59: Also kommen wir später noch mal dazu.
00:12:01: Diese Berichte, die haben alle aufgeschrieben sowohl wie gesagt in den Enden der Newsladern Hals auch auf den Seenotts-Rettungsschöpfen von Erzumengrenzen.
00:12:10: Und dann haben wir gesagt, lass uns das alles nochmal angucken und die können wir so aufbereiten dass es haptischer wird.
00:12:17: Ja reif war wirklich!
00:12:19: Wir haben dann vier hundert von den Schilderungen rausgesucht und haben Menschen gesucht, die versuchen wie es bei uns illustriert und für Küsterinnende von dieselbe Flugterfahrung haben und haben dann gemerkt okay auch in dem Projekt Die Leute, die von der Erzung der Grenzen das Quack betreut haben.
00:12:35: Die haben auch selber eine Vorgefahrung.
00:12:36: Deswegen wird das Ganze wirklich sowohl künstlerisch als auch persönlich sehr emotional herausbekommen.
00:12:45: ist die Ausstellung Human in Transit.
00:12:46: Ich finde sie wirklich sehr bewegend.
00:12:50: angucken, sowohl hier in Hamburg gibt es Container wo wir die aufbauen durften.
00:12:55: Ich würde sehr empfehlen hinzugehen.
00:12:57: auch die Menschen die kein Festival-Ticket haben können da das besuchen und andersrum gehts natürlich auch digital einfach um es für alle Menschen erlebbar zu machen und sich das in Ruhe Zuhause anzukücken.
00:13:10: Und ein paar Fallen Schilderungen wollen wir euch jetzt heute vorstellen.
00:13:15: Banasche, vielen Dank dass du da bist und für uns das heute intonierst.
00:13:46: Ich wurde an den Füßen aufgehängt und jeden Tag beschlagen.
00:13:49: Einen Monat lang durfte ich nicht die Toilette
00:13:51: benutzen.
00:13:53: Nachdem mich zweimal an Leute verkauft worden war, die erneut Geld für meine Freilassung verlampen, arbeitete ich auch dem Bau- und sparte genug Geld um mir die Überfahrt nach Italien zu finanzieren.
00:14:05: Aber das Boot wurde von der bübischen Küstenwache geschont und wir wurden inhaftiert!
00:14:10: Ich wurde erneuert an einen Angladeschern verkauft.
00:14:14: Meine Familie musste ihren gesamten Besitz verkaufen, um einundachtzigtausend Takar Lösegeld aufzubringen.
00:14:21: Ich fragte einen Kontakt ob ich von der Botschaft nach Bangladesh zurückgebracht werden könnte aber er sagte das könnte Monate dauern.
00:14:30: Ich wollte nicht riskierend erneut entführt zu werden also habe ich es geschafft diese Überfall zu bezahlen.
00:14:37: Zweiundzwanzig Jahre weiblich aus Nigeria!
00:14:42: Ich habe mein Zuhause in Kanu im Norden Nigerias wegen der Morde durch Boko Haram verlassen.
00:14:48: Ich war ein Jahr lang in Libyen, ich arbeitete als Reinklungskraft in einem Privatausreiz.
00:14:54: Doch mitten in der Nacht kam die Polizei auf der Suche nach jemandem und nahm dann alle dort mit.
00:15:00: Zum Glück war mein dreijähriger Sohn bei meiner Schwester.
00:15:04: Ich wurde ins Tarik-Alsika-Gefängnis gebracht und später nach Garaboli verlegt.
00:15:10: Auf dem Weg dorthin wurden Frauen im Bus vergeweitet.
00:15:14: In Garaboli kam es zu schrägen und die Überbelegung war extrem.
00:15:19: Mädchen wurden mit Vorgehaltener Waffe weg gebracht, um verkauft zu werden.
00:15:24: Ich wurde dort einen Monat lang fest gehalten.
00:15:27: ich bin mir nicht sicher wie ich da rauszukommen will.
00:15:30: jemand hat sich darum gekümmert.
00:15:32: ich weiß nicht wie viel wir bezahlen mussten.
00:15:36: Das ist auf jeden Fall hart und bedrückend anzuhörend auf die Schlimmer zu erleben.
00:15:43: Und ich weiß auch gar nicht, ob das Wort Teufelskreis da wirklich so ausreicht und es zu beschreiben.
00:15:47: Aber Nikita, deckt sich das ungefähr mit den Erfahrungen oder mit dem was eure Patientinnen ein Projekt erzielt haben?
00:15:55: Oder erfahren haben?
00:15:56: Ja, auf jeden Fall!
00:15:58: Also wir waren glaube ich haktäglich mit Ausseglosigkeit der Menschen einfach konfrontiert – und die natürlich.
00:16:06: Also genau wie gesagt zur derzeit reibest viele Menschen aus dem Sudan, die ja dann dort schon vieles Grausameres erlebt haben, auch gerade die Kinder.
00:16:15: Und ich finde es richtig zu sehen alle Geflüchteten und die Kantinnen dort haben sehr viel Schönes erlebt.
00:16:20: Insbesondere ist das aber schon, dass hat man da ja aus ein bisschen raus, dass Frauen nur mal besonders in Gefahr sind, weil sie einfach noch viele häufige Opfer von sexueller Gewalt werden.
00:16:30: Männer teilweise manchmal auch, aber nicht so sehr.
00:16:34: Es ist wirklich halt dort zum ersten Mal Frauen gesehen, um weniger Aufmerksamkeit zu haben.
00:16:42: Und auch, wenn es bestimmte Männer gehabt hat die dann immer wieder im Blick hatten und verfolgt hatten.
00:16:48: Gibt es so einen Moment mit Patientinnen an dem du dich ganz besonders erinnerst?
00:16:53: Es gibt ein Moment wo ich einfach mehr involviert war.
00:16:56: Normalerweise bin ich ja
00:16:59: als internationaler
00:17:00: Mitarbeiterin eher in den Hintergrund und war eher für die Teamleitung da von dem PsydologInnen.
00:17:05: aber da gab es ihnen eine Frau Direkt, also die war am Morgen schon da bei uns.
00:17:11: War dann weg und kam zurück mit zerrissener Kleidung Und war quasi gerade vergewaltigt worden Kann mit ihrer kleinen Trochter.
00:17:19: Dann war das so akut.
00:17:21: Ich wacke die erste Ansprechperson der Zypologe, da war eben auch ein Mann, dass es aufstüttig gemacht hat und wir mussten sie erst mal zum Arzt bringen aus der Hattenarzt aller Dienster an den Tag auch nur männlicher Arzt dar.
00:17:33: Das heißt ich bin dann damit eingegangen.
00:17:34: man muss sich dazu vorstellen, dass im Lidien als Traum noch nicht einmal in die Hand geht.
00:17:39: Trotzdem haben wir dann da, der hat das nicht sehr... ...sehr wertschöchst und so macht auch der Kollege.
00:17:45: Aber genau!
00:17:45: Dann bin ich damit reingegangen in die Untersuchung Und auch die Frau war natürlich bemerksam.
00:17:50: Da ist man im Schock.
00:17:52: Also da ist noch gar nicht so viel zu tun.
00:17:55: Das Kind hatte dann auch aufgehört zu sprechen.
00:17:59: Genau also es war ein Schockzustand.
00:18:01: Und dann ging's natürlich vor allem darum weil das oft jemand war, der diese Frau verfolgt hatte.
00:18:06: wo kann sie jetzt hin?
00:18:08: Ja, weil das Problem ist dort vor Ort.
00:18:10: Wir hatten keine so genannten Schälter oder irgendwelche Schutzräume.
00:18:13: Wir haben aber so ein Deal quasi mit einem Krankenhaus, dass sie dann quasi dort in dem Privatis-Pankenhaus einbuchen konnten... ...mit der Topter.
00:18:22: Dann kamen die dort hin und ich habe sie tatsächlich täglich gesucht.
00:18:26: Dafür gibt es natürlich keinen Standard wie man das macht.
00:18:28: Aber es ging darum einfach menschlich da zu sein.
00:18:31: Die war auch... nicht aus dem Sudan, dadurch hatte sie auch keine soziale Unterstützung jetzt von irgendwem anders.
00:18:38: Der Mann den konnte mir nicht erreichen, der war irgendwie anders.
00:18:42: Ja also und wir hatten auch Sprache, die sprachen es in Englisch, ich spreche ein bisschen Arabisch und dann haben wir uns irgendwo dazwischen getroffen.
00:18:50: und ja das ging darum irgendwie da ein bisschen im Alltag klarzukommen.
00:18:55: Es ist leider eine Geschichte, die wir total oft sowohl in den anderen Stimmen wie wir als Obstsäden auf dem Schiffen Auch bei den Testemunis, die meine Kollegen für die Ausstellung ausbereitet haben, finden sich sehr viele Schilderungen von sexueller und sexualisierter Gewalt.
00:19:13: Wir haben drei Testemunnis von Betroffenen ausgewählt um das auch in der Ausstellung sichtbar zu machen.
00:19:18: Das ist natürlich total düster und schrecklich was vor allem die Frauen dort erlebt haben.
00:19:24: Trotzdem war es uns wichtig dem noch einen Raum zu geben.
00:19:27: und danke wann hast du dazu?
00:19:31: Hier noch nur mal, wenn die Grenz vorliest.
00:20:02: Selbst nachdem sie mich losgebunden hatten, konnte ich nicht mehr laufen.
00:20:06: In der nächsten Nacht vergewaltigten Sie uns erneut.
00:20:10: Dann flogen wir und kehrten in die Hütte zurück.
00:20:14: Ich weiß nicht, wie lange wir dort begimmen.
00:20:17: Eines Nachts verbanden uns bewaffnete Männer die Augen... ...und brachten uns zu einem Laberhaus im Sabrata.
00:20:25: Am nächsten Tag schugen sie uns mit Gummischreuchen.
00:20:29: Zwei Mädchen Schaden!
00:20:32: Manchmal ussten wir zwei oder drei Tage ohne Essen auskommen.
00:20:36: Schließlich wurden wir ans Meer gebracht.
00:20:39: Wir gerieten in Panik, also schulden sie uns erneut Aber dann setzten die uns auf ein Boot.
00:20:46: Ich bin jetzt schwanger aber was soll ich tun?
00:20:50: Achtzehn Jahre weiblich Nigeria.
00:20:53: Mein Vater setzte mich unter Druck einen Mann zu heiraten, der mehr Geld schuldete.
00:20:58: Meine Mutter verhinderte das Woraufhin mein Vater was sagte, ich musste das Haus verlassen.
00:21:05: Ich ging mit Freundinnen nach Benin City.
00:21:08: Dort trafen wir einen Mann der Versprach uns nach Europa zu bringen wo wir gut verdienen könnten Doch in Libyen brachte er uns in ein Modell.
00:21:19: Ich weigerte mich zu arbeiten also ließen sie mich hungern und schrugen nicht jeden Tag.
00:21:25: Schließlich gab ich nach.
00:21:27: Anfangs blutet ich scharf und musste medizinisch versorgt werden.
00:21:32: Sie sagten, sie würden die Kosten auf die Summe aufschlagen, die ich ihnen angeblich schundete.
00:21:39: Einmal versuchte ich zu fliehen aber sie holten nicht zurück und schugen mich heftig.
00:21:45: Mehrmals wurde ich von Araber entführt, die mich auch mit gewähren Schuben und vergewaltigten.
00:21:51: Schließlich gelangen die Flucht und ein Araber half mir.
00:21:56: Er fuhr mich nach Sabrata und bezahlte mir die Überfahrt nach Europa.
00:22:04: Ich werde niemals heiraten.
00:22:09: Ich will nichts Romantisches mit Männern zu tun haben, weil alle meine Erfahrungen schrecklich waren!
00:22:16: Ich habe meine Jungvolligkeit auf traumatische Weise verloren und wurde als Teenager vergeweitet – das war erst der Anfang.
00:22:25: Ich habe meinen Studienplatz für Medizin abgelehnt nachdem mir der Freund meiner Schwester versprochen hatte dass ich in Libyen gutes Geld verdienen könnte.
00:22:35: Als ich dort ankam, war ich schockiert als ich feststellte dass er von mir erwartete als Prostituierte zu arbeiten.
00:22:43: Als ich mich weigerte ließ er mich runan und schlug mich mit Ledergürze.
00:22:48: Schiesse ich glaube nach und begann nicht um die Bedürfnisse seiner zahlreichen Gäste zu kümmern.
00:22:55: Eines Tages wurde ich von sieben Männern vergewaltigt, die auf Rache ausrahmen, nachdem der Freund meiner Schwester jemanden erschossen hatte.
00:23:04: Ich lag zwei Monate lang im Krankenhaus.
00:23:07: Eine Freundin pflegte mich wieder gesund.
00:23:10: Erst nach mehreren Versuchen gelangte ich auf ein Boot nach
00:23:13: Europa.".
00:23:15: Danke, Annapsche!
00:23:16: Das sind Schilderungen finde ich die wirklich schwer auszuhalten sind.
00:23:22: Ich glaube also in diesen Podcasts geht es sehr oft um Gewaltdarsteller und sexualierte Gewalt.
00:23:28: Aber ich finde diese Folge und dass wir sie heute hören noch mal besonders bedrückend...
00:23:37: Ja?
00:23:37: Total, also geht mir auch so.
00:23:39: Gleichzeitig ist es bei mir so wichtig, du zu hören und das weiterzutragen weil die Frauen ganz klar das Unrecht thematisieren, anschwächen... ...und auch detailgen.
00:23:54: Es ist auf jeden Fall mutig und beeindruckend weil ich glaube dass es einfach schwer ist das nochmal zu erleben aber ich weiß nicht wie es euch oder ihnen geht.
00:24:04: Bei mir mischt sich da immer eine Wut dabei.
00:24:08: Ich finde es so unvorstellbar, dass auf dem Rücken vor allem ist an Frauen die Kriege und die Gewalt dieser Welt ausgetragen wird.
00:24:16: Und das geht es einfach irgendwann hin genommen haben.
00:24:19: Was wir auch gesagt haben mit der Tochter, dass es dann einfach über Generationen weiter getragen wird, finde ich wirklich schwer auszuhalten.
00:24:27: Trotzdem, es ist mir wichtig da nochmal genauer auf die Unterstützungsangebote zu schauen, Regina.
00:24:31: Und damit verbunden noch eine ganz komplette Frage... Was würdest du sagen, ist das Wichtigste?
00:24:35: Wenn es um die psychologische Unterschützung und Begleitung für überlebende sexualisierter Gewalt geht.
00:24:41: Ich finde für die Psychologische aber auch für die Allgemeine Tatsächlich Sicherheit.
00:24:47: Man braucht nicht mit jemandem anfangen zu arbeiten eigentlich wirklich wenn das keine Sicherheit gibt.
00:24:53: gleichzeitig ist der Zustand in Lidien so wie er ist.
00:24:56: Das heißt, wir haben dort gearbeitet.
00:24:59: D.h.,
00:24:59: da geht es sehr viel darum erstmal zu stabilisieren, dass Leute, das sind so Maßnahmen, die man auch hier manchmal hat, das Schöne hier und jetzt sein, zu schauen was man im Kleinen der Person nehmen kann, was ist irgendwie Situationen zu finden, irgendwas zu verbessern?
00:25:16: Zu schauen, das können sie machen um zumindest ein bisschen Messer zu starten usw.
00:25:23: Und wie gesagt, die Frauen schütten sich auf gewisse Weise auch selbst mit einem Burka oder dass sie nur zusammen unterwegs sind.
00:25:29: Also alles was du gerade sagst, auch dieses, das dann sich zusammentut oder eben auf kreative Weise nur Burka nutzen würde und sich da ein besonderes Zischütz leuchtet.
00:25:40: Kannst du trotzdem eigentlich detaillierter unterschreiben, wie dein Team vorgegangen ist?
00:25:44: Also auch wie euer Mental Health angeboten zu ganz konkreten Hausspielen oder Aussagen.
00:25:50: Also am meisten haben wir tatsächlich schon einen Einzelsitzen gemacht.
00:25:53: Das heißt, er hat einen Einzelnen mit Personen gearbeitet die zu uns kamen und aber wie gesagt nicht wirklich jetzt so ein Trauma arbeiten sondern zu schauen okay was gibt es jetzt zu tun?
00:26:07: Was wird jetzt ausgedrückt werden?
00:26:08: das ist viele auch Böhren und mit der anderen Person sein als Mensch Genau, aber nicht in die Tiefe zu gehen.
00:26:16: Das geht tatsächlich nur wenn jemand in Sicherheit ist.
00:26:18: das würde ich auch hier in Deutschland nicht mit einem Gefühltag machen denn uns die Verstaates hat und da ist ja schon ganz andere Situationen.
00:26:26: Und ansonsten gibt es auch Gruppenangebote.
00:26:28: Das ist gerade bei gestimmten Erfahrungen ganz sinnvoll und da hatten spezielle Gruppenangebote eben auch für Frauen, die gewaltend haben.
00:26:35: Warst du auch dabei?
00:26:37: Solchen Gruppen an?
00:26:38: Kannst du was sagen?
00:26:39: Also es war da dabei... Die fanden dann natürlich auf Arabestadt oder heißens, weil da fast alle aus dem Sudan waren.
00:26:47: und es gibt eine Gruppe die ich besonders in Erinnerung habe.
00:26:51: Da hatten einen Psychologin, der hat sehr troll irgendwie gearbeitet damit dass sie Frauen einerseits kreative Sachen machen konnten aber eben auch so miteinander sein konnten.
00:27:02: Und dann hat eine Frau begonnen ihre Geschichte zu teilen wo es eben auch eine sexuelle Gewaltauffahrung ging.
00:27:10: Und kurze Zeit später haben fast alle Frauenbeine sehr erfasst und haben auch begonnen zu weinen, die meisten davon.
00:27:19: Nicht so sehr weil jetzt okay das ist die Geschichte von der V-Nähe sondern dass bei ihnen allen auch was berührt hat nur weil sie alle ehliche Geschichten haben.
00:27:27: Geistartisch ist es ganz wichtig oder... irgendwie schön dabei so ein Gruppenangebot ist, dass die Scharn-Dinger dort.
00:27:35: Also bei diese Brauen erzählen sich manchmal auch das sie selbst Schuld haben oder dass sie sich dafür schämen müssen und das heißt wenn die dann gemeinsam aber darüber sprechen können sie sich verbinden und es ist zumindest diese Last ein bisschen weniger.
00:27:49: Es ist auf jeden Fall sehr beruhigend.
00:27:50: Ich glaube, nicht erst seit dieser Pelikot ist es ja dieser Spruch die Scham, dass die Seite wechseln und so einen Gang umgebe.
00:27:57: Da heißt das manchmal fast unvorstellbar wenn man sich noch mal voraufführt, dass sich wirklich Betroffene und auch Verschämen würden obwohl sie ihnen das alles passiert ist und sie natürlich überhaupt nichts dafür können.
00:28:09: aber das ist tatsächlich etwas was erstmal im Test passieren muss.
00:28:13: also dass meine Ügie besteht, dass diese Scham nicht bei einem bleiben sollte dass man nichts für kann.
00:28:23: Was ich auch noch mal höre ist, was für ein Stellenwert Mental Health auch in medizinisch humanitärer Noten will sein kann und solche Angebote dann einfach zu zeigen ja nicht alleine und wir können auch etwas anbieten auch wenn es der Rahmen eigentlich anders sein sollte.
00:28:39: Das fragte mich natürlich... Es macht natürlich auch total viel mit dir, mit den Kolleginnen.
00:28:45: Wie seid ihr da als Team damit umgegangen?
00:28:47: Mit solchen werbelassenen Situationen
00:28:50: und... Ja also ich glaube so für internationale Kolleginnen die haben das halt nur für eine gewisse Zeit.
00:28:57: Deswegen würde ich also natürlich sind sie auch getroffen.
00:28:59: Auch die bekommen bei erst so einer Grenzen Unterstützung, also zivilerische Unterstützung für sich.
00:29:05: Das gab es auch für die liebischen Kolleginnen.
00:29:09: Und gleichzeitig lass auch da eher das Mensch sein, also zu merken, okay Pausen machen.
00:29:15: Auch als Teamleiterin daseilen, zu hören und zu schauen wo steht die Person gerade?
00:29:20: Wie wurde sie irgendwie erfasst?
00:29:23: Und gleichzeitig weiß dort auch manchmal noch schwierig dass die Menschen quasi von ihrem sozialen Umfeld nicht unbedingt Unterstützung für ihre Arbeit erhalten haben.
00:29:33: Ja, das heißt es nicht unbedingt gut eingesehen dieser Arbeit zu tun.
00:29:37: Es gibt durchaus auch die Idee man sollte das nicht mal bei deinen immer mehr Geflüchteten kommen und so weiter haben.
00:29:43: Dieses Gefühl nicht nur auf Wohlwornen zu treffen kennt vielleicht auch manche hier... die sich für gefüchtigte Menschen einsetzen, obwohl der Kontext hier natürlich ein ganz anderer ist.
00:29:52: Das will ich noch ganz klar sagen.
00:29:53: Aber umso wichtiger ist es deutlich auch zu zeigen dass es hier wie auch dort Support gibt und Menschen aktiv bleiben denn wo so lässt sich auch das ändern.
00:30:02: So lässt sich etwas an diesem Gefühl der Machtwürdigkeit, dass wir wahrscheinlich alle aufzuverspüren, ändern.
00:30:09: Daran ankrifft eine Befrage an dich Christian hat er zur Ole Grenze in den konkreten Forderungen auch an Politik um Veränderung hinzuwirken?
00:30:17: Tja, und dazu sagt man kann ich dir erzählen.
00:30:20: So wie wir arressieren ist das Thema natürlich total mit PolitikerInnen einfach um, wie vorhin schon gesagt haben, darauf aufhässend zu machen, mit Einzelschicksalen halt sagen die aus der Menge herauszugreifen und einfach
00:30:33: ja
00:30:34: bildlich zu zeigen was es heißt in Libyen ein Laden sein muss heiss da auch so einen Schiff zu gehen.
00:30:41: eine der Forderungen die wir haben.
00:30:44: Leider geht es darum, dass die militär Mission, die von Europa finanziert wird nicht so weiter befrieden werden sollte.
00:30:53: Das ist unsere Forderung.
00:30:54: Es ist einfach ganz klar, das ist da eine Zusammenarbeit mit Kooperation zwischen der EU also auch der Bundesrepublik Deutschland und den lübischen Behörden besonders bei der lübinglichen Küstenlache.
00:31:06: Also alles was wir Heute gehört haben bis jetzt, und auch was in der Ausstellung zu sehen ist es absolut unvorstellbar.
00:31:13: Und das ist total bekannt.
00:31:15: Und trotzdem gibt es diese Kooperation.
00:31:17: Also für mich ist es total schwierig nahe zu kommen, ziehen an Raubnitanz uns über endlich.
00:31:22: Denn die EU und Röschland unterstützt und finanziert die bügische Pistenwache.
00:31:29: Und zwar bei dieser EU-Meditäremission, die ich gerade erwähnt habe.
00:31:32: Ja heißt Irini?
00:31:33: Da geht es eigentlich darum... ein Waffenemvago durchzusetzen gegen Lüge, also dazu zu besorgen dass da weniger Waffen nach Lüger kommen und daran beteiligt sich Deutschland mit einem Bundestag.
00:31:45: Das klingt erst mal alles total logisch.
00:31:47: Letztendlich hat sich aber in den letzten Jahren diese Medisermission ein bisschen verändert und zwar in eine problematische Richtung denn seit November von zwanzig lässt dieses Mandat auch zu dass sich Deutschland an der Ausbildung und der Unterstützung der Küstenbarke beteiligt.
00:32:04: Die Bundesregierung sagt bis jetzt noch, nee das wollen wir aber nicht machen.
00:32:07: also wir werden das Randalverkurs geben oder nicht nutzen.
00:32:12: Also viele Organisationen als Personen und auch im Kanal zu den Grenzen denken das ist erstmal schon ein Skandalist das überhaupt möglich wäre.
00:32:18: und zweit vertrauen wir dem doch wirklich mich, dass daran gehalten wird an die Aussage wie jetzt da ist weil es Mandats ja doch zulassen würde die Unterstützung zumal und noch krasser Die Grundlage einer Grundlage für diese Emission war ja auch Schüsse kontrollieren zu dürfen, die Waffen nach Hüllen bringen sollen.
00:32:36: Das ist jetzt weggefallen.
00:32:36: also sie dürfen keine Schüssen mehr kontrollieren.
00:32:41: Wozu gibt es dann diese Emissionen noch?
00:32:44: Wie gesagt, die Sorge ist sehr groß.
00:32:46: Dass es dann doch dazu kommt dass die Küstenwache weiter ausgebildet wird und damit noch mehr Menschen abgefangen werden und zurückgebracht werden in die Lager, in Krimate und offizielle Gefängnisse Und das leidste einfach weiter verschärft.
00:33:03: Das heißt, ich glaube, es gibt immer wieder sehr detaille Kontrastprogramme zu dem was eigentlich bräuchte.
00:33:08: Was du gerade gesagt hast wie je nach Bräuchter sichere und legale Möglichkeiten für die Leute auslügeln rauszukommen auch in Richtung Europa Und da geht's wie legalerweise wege fast gar nicht im Moment.
00:33:19: dabei wäre so wichtig dass Menschen einfach nübel verlassen können und das ist möglich ist aber ja und dass die menschen die schaffen nügel zu verlassen auch es schaffen Leben zu leben und die Traumataß zu bewältigen.
00:33:36: Da haben wir auch einen Testimon, den ich mitgebracht habe von einer Frau, die gerne Annie Lahn genannt werden möchte.
00:33:42: Sie hat Unterstützung und Therapieangebote in einem Projekt und er hat zum Ganzen bekommen das wir bei der Ermo in Italien betreiben.
00:33:50: Dort in diesem Projekt können Menschen, die schwere Wahl der Folter überlebt haben, medizinische und psychologische Unterstützung durchkommen.
00:33:59: Und dann habe ich schon den Land, dass du auch dieses Setzen
00:34:01: im Nieren zuhörst.
00:34:21: Okay, das will ich morgen achten und jenes übermorgen.
00:34:25: Nächste Woche steht da noch ein anderes Projekt an.
00:34:29: Das war davor nicht der Fall.
00:34:31: Ich lebte unter fremder Kontrolle.
00:34:34: In Libyen wollte ich zeitweise einfach nur schämen.
00:34:38: Diese ganze Zeit unterwegs werde ich nie vergessen!
00:34:41: Ich habe viel Vertrauen auch Selbstvertrauen verloren.
00:34:45: Ich denke jetzt habe ich ein neues Ich geboren Und damit habe ich mich verändert und bin eine ganz andere
00:34:53: Person geworden.
00:34:54: Nicht nur für mich, auch für meine kleine Tochter.
00:34:58: Ich versuche ein besseres Leben zu führen so dass meine Tochter meinen guten Seiten erleben kann.
00:35:05: Für mich ist Glück ein Leben ohne Druck zu führen Ohne die Last des Traumers, ohne Angst vor irgendetwas zu haben.
00:35:14: Dazu gehört auch unter Menschen zu leben Die einen Freude bereiten und Menschen zu sehen die einem glücklich machen, jeden Tag aufs Neue.
00:35:23: Und was auch dazu gehört frei und selbstbewusst sein zu können, spazieren zu gehen.
00:35:30: Ja einfach auf der Straße spazierend zu gehen!
00:35:35: Nach all den schrecklichen Sachen, die wir heute gehört haben, finde ich tut das total gut zu hören, was Ayenal also berichtet um so in der Medität des Alltags Spazierengehen.
00:35:45: Ich bin selbst ernannte Spazierspazierkern, hasserlnd aber... Ich finde es einfach schön und gleichzeitig ist das Irre, dass überhaupt ein Privileg ist.
00:35:56: Dass man darum legen führen kann um diese Dinge zu machen.
00:36:01: Und ich fühle es total krass, dass Angela diese Kraft auch hatte diesen Neustart aufzuvollziehen oder für ihre Tochter irgendwie da zu sein.
00:36:10: Ja, auf jeden Fall.
00:36:12: Also ich finde das Zeit wie wichtig Sicherheit ist mit uns sicherer Rahmenbedingungen und auch professioneller Unterstützung da.
00:36:20: Ich hatte selbst also noch aus einer Arbeit hier in Deutschland mit drei jungen Frauen zu tun die ja auch als Geflüchtete hierher kamen und sehr viel schönes Alligtum über Lidien in die schön auch diese Seite zu kennen, das Reuters geschafft haben hierherzukommen.
00:36:37: Und die dann tatsächlich an einer ähnlichen Street, weil sie dann Fußball gespielt hat im Verein und der Antrag hat geheiratet und dass die so oft dünn können hier trotz solcher Erfahrung.
00:36:51: Gleichzeitig ist es für mich auch tatsächlich so warum ich immer wieder auf Versuche, auch mit Ärzte und Erkanzen zu arbeiten.
00:36:59: Und Leuten therapeutische Unterstützung geben zu können – auch in schwierigen Umständen.
00:37:03: Wow!
00:37:05: Aber da kannst du ja gar nicht hinzufügen und es einfach schast passt.
00:37:09: ein perfektes Schusswort für eine Folge heute.
00:37:12: Ja also ich mache das sehr hoffungsvoll und danach denke ich aber auch ob ich muss sagen wie es euch geht.
00:37:20: Wer erzielt das erste Mal ist auf der ersten Grenze?
00:37:23: Notaufwand und Hühne genannt wird.
00:37:24: Also ich finde so was muss man auch davon auszulassen?
00:37:27: Ich muss da total kassermann die Mischter denken, weil sie auf mit Form arbeitet Und meine Familie und ich haben in Gilds oder Sandel überlebt.
00:37:34: und all diese Dinge Die von denen berichtet wird, gehen mir oder meiner Familie auch deshalb so nahe.
00:37:41: Die Vorstellung dass man sowas vor mehr als seit sich Jahren erlebt hat und es ist immer noch Leute das ihr Leben und dass ihnen der Zugang zum leben Verwert wird Das sprengt einfach mein Kopf auf.
00:37:54: Auf jeden Fall danke ich hier, Ketina und Danke Ärztöne-Fenzen und all den Menschen die sich engagieren und die auch immer noch in diese besseren Zeiten uns damit ein Stück weit irgendwie Hoffnung zurückgeben.
00:38:07: Aber vor allem gilt meinen Dank natürlich auch den Leuten, den Testmonies in mir heute zugehört haben und ihrer Stärke und ihr Mut darüber auszubereichten und dann ja auch diese Veränderungen zu bewirken.
00:38:20: aber Danke dir, dass du uns diesen intensiven Einblick und diese Erlegungsthe
00:38:26: so geil
00:38:27: war und erfahrbar für uns gemacht hast bei deiner Arbeit.
00:38:32: Vielen Dank auch!
00:38:33: Für mich ist es vor allem toll, dass er somit das ein bisschen Aufmerksamkeit erhalten hat.
00:38:38: Das ist so für mich das richtigste.
00:38:40: Danke.
00:38:41: Toll, dass wir darüber sprechen konnten.
00:38:43: Vielen dank auch.
00:38:44: heranerstand dich für das Vorlesen der Testimonials Mit euch vor Ort, ihr könnt da gleich ein bisschen über das Thema sprechen wenn ihr wollt.
00:38:53: Wenn ihr Fragen habt... Erstmal müssen wir uns, wollen wir uns von den HörerInnen, wo wir mal digital zuhören verabschieden.
00:39:02: Ihr könnt uns fragen stellen auch online natürlich auf dem Kanal Eurer Wahl.
00:39:07: Die nächste Folge der Notaufnahme kommt dann voraussichtlich Ende Oktober
00:39:11: Und mit Oktober begrüßt euch auf unser Kollege Patrizia zu verfügen.
00:39:16: Notaufnahme, unserem Video Grutzbord.
00:39:18: Herzt ja auch eine große Empfehlung für jetzt seinen Labe.
00:39:33: Tschüss!
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