Die unsichtbaren Wunden des Kriegs - Traumatherapie in der Ukraine
“Drohnenangriffe, Raketeneinschläge, aber auch ganz andere schlimme Erfahrungen haben die Patient:innen gemacht”, sagt die Traumatherapeutin Lena Furtner. “Und sie bleiben auch nach vier Jahren Krieg jeden Tag mit der völligen Unsicherheit konfrontiert.” Doch wie therapiert man Traumata in diesem anhaltenden Ausnahmezustand? Das beschreibt Lena und gibt dabei einen Einblick in die Arbeit des Traumazentrums von Ärzte ohne Grenzen in der ukrainischen Stadt Winnyzja: dort erhalten viele Menschen professionelle Unterstützung. Zusammen mit den Moderator*innen Anna Dushime und Christian Katzer, diskutiert sie, warum psychischer Gesundheit besonders in Kriegen mehr Stellenwert zukommen muss. Zugleich berichtet sie, welche Resilienz die Menschen in der Ukraine an den Tag legen – trotz der permanenten russischen Angriffe und der massiven Gewalt im ganzen Land.
In dieser Episode erfährst du …
… wie eine Traumtherapie abläuft und welche Methoden unsere Expert*innen anwenden …
… wie vielschichtig die Bedürfnisse der Patient:innen sind und welche Professionen daher ineinandergreifen müssen
… wie es gelingen kann, das eigene Leben nach schlimmen Erfahrungen und Traumata zu stabilisieren
… wie resilient viele Menschen mit Zerstörung, Gewalt und Entbehrung infolge russischer Angriffe umgehen – auch in diesem bitterkalten Kriegswinter und ohne Heizung und Strom
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Erfahre mehr über unsere Arbeit in der Ukraine und höre auch in unsere anderen Folgen dazu an: “Ukraine: Alltag im Krankenhaus, wenn die Front heranrückt” und “Wieder in Bewegung kommen – Physiotherapie in der Ukraine”
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Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
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